40 Stunden Arbeit - 40 Jahre lang

40 Stunden - jede Woche. 40 Jahre lang - für einen oder mehrere Vorgesetzte arbeiten. Es sind ja nur noch 20 Jahre, 6 Monate und 4 Tage.... und dann, ja dann.... dann bin ich endlich in Pension und mache was ich will. Sind so in etwa Ihre Vorstellungen von den kommenden Jahren? Montag früh zur Arbeit, darauf warten, dass es endlich Freitag wird? Bereits im Jänner darauf warten, dass die ersehnten zwei Wochen Urlaub im Juli oder August vor der Türe stehen, die zur Erholung wohl sowieso nicht ausreichen werden?

Doch was macht diese Form der Arbeit so erstrebenswert? Sind es die durchschnittlich € 1.600,--, die jedes Monat an Sie gezahlt werden - wohlgemerkt, wenn Sie dafür auch Ihre vorgeschriebenen 40 Stunden pro Woche arbeiten. Oder vielleicht die insgesamt fünf Wochen Urlaub - von denen möglicherweise vier Wochen vom Betrieb vorgegeben sind, im Sommer zwei Wochen Betriebsurlaub und über Weihnachten und Neujahr nochmal zwei Wochen Betriebsurlaub. Also bleibt dann nur noch die eine Woche, die Sie garaniert "frei" für sich bestimmen können - sollte nicht gerade einer der Kollegen auch zu diesem Zeitpunkt auf Urlaub wollen oder krank werden.

Und jetzt mal anders gefragt. Was würde sich für Sie verändern, wenn Sie zu Beginn, einer nebenberuflichen Tätigkeit nachgehen, die Ihnen nach drei bis vier Jahren, bei einem Zeitaufwand von 10 - 15 Stunden pro Woche, ein monatliches Residualeinkommen von € 3.000,-- einbringen würde, dem nach oben hin keinerlei Grenzen gesetzt sind? Würden Sie sich immer noch Gedanken darüber machen, wann endlich Freitag ist? Wie lange es noch bis Juli oder August dauert? Ob Sie sich Ihre Urlaubswoche tatsächlich auch dann nehmen können, wann Sie es möchten? Ich denke, darüber würden Sie sich keine Gedanken mehr machen, sondern darum, wie schön das Leben sein könnte (KANN).